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Nachdenken über mögliche Rückholbarkeit der Stoffe

Reinhard Bütikofer besichtigt Schachtanlage Asse  II

Von Stephanie Peißker

REMLINGEN. Der Bundesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen, Reinhard Bütikofer, hat am Mittwoch die Schachtanlage Asse  II besichtigt. Er hörte einen Vortrag von Ulrich Kleemann vom Bundesamt für Strahlenschutz über das Schließungskonzept für das Endlager Morsleben. "Die mögliche Rückholbarkeit der eingelagerten radioaktiven Abfälle betrifft Morsleben und Asse II", so Bütikofer. Vor 30  Jahren sei über Asse  II gesagt worden, dort würde es niemals Einbrüche von Wasser und Lauge geben. "Jetzt sind es täglich zwölf Kubikmeter, die dort einlaufen", rechnet er vor.

Die Grünen würden den Plan, wesentliche Räume mit Schutzfluid zu fluten, mit großer Skepsis betrachten. In Morsleben sei es interessant, wie die Schachtanlage stabil gehalten werde, um Zeit für einen Optionsvergleich zu schaffen: entweder schnell oder später eine Entscheidung treffen.

Begleitet wurde Bütikofer von Stefan Wenzel, dem Fraktionsvorsitzenden von Bündnis  90/Die Grünen im Niedersächsischen Landtag. Rund 25  Bürger waren zu der Veranstaltung gekommen. Bütikofer bewertete das Treffen mit den Vertretern des Bundesamtes für Strahlenschutz als sehr informativ.

Quelle: Braunschweiger Zeitung, Wolfenbüttel, 24. Januar 2008, Wolfenbüttel Lokales, Seite 42

 


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