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Atomschacht Asse II

KandidatInnenbefragung der Braunschweiger Zeitung zum Thema "Atomschacht Asse II"

Plädieren Sie eher für eine Rückholung des Atommülls aus der Asse oder für das vom Bergwerks-Betreiber vorgesehene nasse Schließungskonzept?

Das Forschungsberwerk Asse wird betrieben vom Helmholtz-Zentrum München, Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt, ehemals GSF-Forschungszentrum für Umwelt und Gesundheit. Die Umbenennung war zum 1. Januar erfolgt.

Der Atommüll muss aus der Asse zurückgeholt werden, denn belastbare Langzeitprognosen sind nach dem Stand der Wissenschaft nicht möglich. Vorhersagen gleichen einem Glücksspiel, dessen Ausgang ungewiss ist. Ein Verbleib der radioaktiven Abfälle im Endlager ist gegenüber künftigen Generationen ethisch nicht verantwortbar.

Die Grünen haben - im Unterschied zu CDU, SPD und FDP - diesem Umstand Rechnung getragen und die Rückholung im Wahlprogramm verankert.

Was werden Sie als Person und nicht als Partei tun, um eine drohende Gefahr für die Bevölkerung in unserer Gegend durch das radioaktive Endlager in der Asse abzuwenden?

Ich werde weiterhin im regionalen Widerstand gegen das Verschlusskonzept der GSF aktiv sein und mich im Landtag vehement für die Rückholung der Abfälle einsetzen.

 

Bericht der BZ vom 22. Januar 2008

 

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Quelle: Braunschweiger Zeitung, Wolfenbüttel, 22. Januar 2008, Wolfenbüttel Lokales, Seite 36


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